Der letzte Bannbrecher – Band 1
Fünfzig Jahre nach dem schwarzen Regen, der den Osten des Königreichs Manavien verwüstete und Zehntausende tötete, ist Magie verboten – und ihre Ausübung ein Todesurteil.
In der halb zerstörten Garnisonsstadt Goldweiler kämpft die junge Diebin Tabiaa ums Überleben. Als einen riskanten Auftrag in der von Zauberei verseuchten Vorstadt annimmt, trifft sie auf etwas, das es eigentlich nicht mehr geben dürfte: echte Magie.
Und auf Hombrus, den letzten Bannbrecher. Ein Mann, der Zauberer jagt, ihre Macht zerstört und keine Gnade kennt. An seiner Seite: Kasimir, ein sprechender Kater mit eigenem Willen.
»Hallo?«, rief Tabiaa erbost. »Ich kann euch beide übrigens hören, denn ich stehe direkt neben euch. Um was geht es hier eigentlich? Dass ich mit irgendso einer Katze sprechen kann?«
»Ja«, antworteten beide wie aus einem Mund.
Der Bannbrecher steckte sein Messer weg. »Nun, dann sei es so. Es ist in diesem Haus für eine Nacht auch mehr als genug Blut geflossen.« Jetzt versuchte er sich an einem Lächeln in Tabiaas Richtung. Er hatte dies offenbar so lange nicht mehr getan, dass die verzerrte Fratze, die er stattdessen hervorbrachte, seinen Kater vor Schreck einen Buckel machen ließ. Tabiaa wich zwei Schritte zurück. »Wie ist dein Name?«, schlug der Bannbrecher daher einen anderen Weg ein.
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